Erziehung, praktische Philosophie
Schlager, Pop, Rock, R&B … insgesamt alle Richtungen der modernen Unterhaltungsmusik und Massenkultur finde ich schwer erträglich.
Warum gibt es keine Pflege und Wiederbelebung der Volkslieder? Warum wird das Brauchtum nicht bewahrt und modernisiert, der Volkstanz, die Volksmusik, der sprachliche Dialekt und die einheimische Tracht?
Gut, ich glaube, dass die Vermarktungsinteressen einer globalisierten Lifestyle-Industrie dagegen stehen. Jeder soll überall auf der Welt die gleiche Musik hören, dieselbe Kleidung tragen und die gleiche Sprache – Englisch – sprechen.
Außerdem sollen die Modeströmungen beständig wechseln. Die neue Mode schafft neuen Absatz. Jeder will das Neueste haben und soll es kaufen. Man schaut auf das gerade Angesagte, macht die neuesten Trends mit und lässt sich mitreißen wie ein Lemming in die globalisierte Entmündigung und Ausnutzung der Konsumenten durch das Finanzkapital. Zu Konsumenten und Arbeitskräften lassen sich die Menschen auf diese Weise reduzieren und leisten dagegen erstaunlich wenig Widerstand.
Was aber, wenn, im Vergleich mit der modischen Unterhaltungsmusik, viel bessere und seit Jahrhunderten bekannte Volkslieder gepflegt würden? Ja, was wäre, wenn sich die Menschen nicht nur vorwiegend berieseln lassen würden, sondern selbst in stärkerem Maße produktiv wären, wenn sie selbst singen, musizieren, vielleicht sogar komponieren und dichten würden?
Was, wenn das Ganze in die alte, bestehende, jeweilige, regionale Kultur hinein passt, wenn es altes und ältestes Brauchtum aufnehmen würde?
Erziehung, Evolution, Leben, Prävention
Sich selbst in die Zucht nehmen, unablässig, ohne Ausnahmen, lässt einen erst zum guten Erzieher werden.
Wer sich selbst nicht im Griff hat, der bekommt auch seine Zöglinge nicht zu fassen, dem fehlt überzeugende Autorität.
Selbstzucht und Zucht bei anderen sind dringend nötig und ein Wall, schützend vor einer ausufernden Bequemlichkeit, einem allgemeinen sich Gehenlassen.
- Haltung, ohne jemals in einen Verlust derselben abzugleiten
- Disziplin, zunächst und am härtesten gegen sich selbst
- Unbeugsamkeit gegen Widrigkeiten
- Abhärtung und Stärke gegen allgemeine Verweichlichung im Zerfall
- Eine Gegenbewegung zur „Verhausschweinung der Menschen“ (Konrad Lorenz)
Erziehung, Leben
Marcel Reich–Ranicki habe ich führer in der FAZ immer gerne gelesen und mich über jeden Artikel gefreut.
Seine TV-Shows fand ich dann eher idiosynkratisch und in letzter Zeit, seit einigen Jahren, habe ich ohnehin wieder ganz auf den Fernseher verzichtet.
In der FAZ können aber Leser dem hochbetagten Kritiker Fragen stellen und er antwortet darauf teils recht launig. Auf die Frage, warum er so gut schreibe, antwortet er, dass er sich sehr viel Mühe gebe.
Das ist der wesentliche Punkt. Wer meint, das Schreiben sei leicht und keine besondere Anstrengung, sollte gar nicht erst anfangen.
Platon fasste den ersten Satz der Politeia in zahllosen Varianten ab. Und Cicero verglich schreiben mit sterben – scribens est mortuus.
Chandler schloss sich in seinem Zimmer ein und rollte sich auf dem Boden und viele andere gingen auch in Klausur. Luther wurde auf der Wartburg sogar vom Leibhaftigen besucht während er schrieb.
Erziehung, Evolution, Leben, Ökonomie, praktische Philosophie
Viel weniger sind es, als noch vor 20 Jahren. In manchen, besonders den mitteldeutschen, Bundesländern hat sich die Zahl in diesem Zeitraum halbiert.
Das war aber im Grunde schon vor 6 Jahren abzusehen und in weiteren 6 Jahren wird es noch schlechter, da die Geburtenzahlen absolut weiter zurückgehen.
Die Frauen, gerade die intelligenten, leistungsfähigen und leistungsbereiten werden von ihrer Karriere beansprucht. Sie stehen, dank der Gleichberechtigung, in einem harten und kalten Wettbewerb mit den Männern. So opfert man die besten Jahre auf dem Altar des Kapitals, das sich über ein größeres und qualifizierteres Angebot an Arbeitkräften freut.
Die aussterbende Bevölkerung, die demographische Kapitulation der Industrieländer, sind den Wächtern und hohen Priestern der Profitraten gleichgültig. Sie sind im Wettbewerb zu kurzfristigen Erfolgen gezwungen. Würden sie anders denken, verschwänden sie als Opfer eines gnadenlosen Konkurrenzkampfes.
Eine persönliche, moralische Schuld ist hier nicht auszumachen. Es herrschen in der Tat Systemzwänge, die sich durch den internationalen Wettbewerb der Arbeitskräfte noch verstärken.
Also holt man, zu einer einschmeichelnden Begleitmusik von Gleichberechtigung und Emanzipation, die tüchtigsten Frauen in den Arbeitsmarkt und trocknet somit die Quelle eines klugen und starken Nachwuchses aus.
Die Politik ist jetzt noch williger Erfüllungsgehilfe der wirklich Mächtigen.
Eine Lösung des Problems könnte in einer nicht nur scheinbaren Volksherrschaft, einer echten Demokratie bestehen, im Gegensatz zur gegenwärtigen Herrschaft des Kapitals (gr. Δημοκρατία, von δήμος [démos], „Volk“, und κρατία [kratía], „Herrschaft“ – nach Wikipedia). Zur echten Demokratie gehört auch das Kinderwahlrecht, denn Kinder sind ein Teil des Volkes, bezogen auf die weitere Zukunft sogar der wichtigste.
Wie lange aber wird man aussterbende Länder zu Gunsten des Profites einiger Weniger hinnehmen?
Wann werden sich die Menschen von einer Fessel befreien, die zum biologischen, demographischen und sozialen Verfall führt?
Erziehung, Evolution, Gesundheit, Leben, praktische Philosophie
Der Verfall setzt oft schleichend ein, leise und dadurch unbemerkt oder zumindest unterschätzt. Läßt man den Anfängen gewähren, kann es schnell bergab gehen, moralisch, gesellschaftlich, wirtschaftlich, intellektuell und biologisch.
Wir benötigen ein scharfes Sensorium für das Böse.
Es sollte schon in Spuren deutlich von unserem feinen Geschmack bemerkt werden.
Und wir sollten uns nach oben bewegen, um noch sicherer zu sein vor einer schiefen Bahn in die falsch Richtung, nach unten.
Somit ist das Bestreben hin zu mehr Kraft, Gesundheit, Reinheit, Geist, Spiritualität und Wissen, zu Schönheit, Einfachheit und Klarheit. Das Ziel ist immer der Sieg der höheren Kräfte.
Erziehung, kunstwerke ak, Leben, Ökonomie
ein guter haushaltsplan, der nicht alles auf die schultern der kommenden generationen lädt. hier herrscht nicht der gedanke nur bis zu den nächsten wahlen, und nach uns die sintflut:
