glück

Es entsteht besonders durch das Meistern von Problemen. Im Überwinden von Widerständen finden die Menschen Genugtuung. Dabei üben und steigern sie ihre Kräfte und sind nachher noch Größerem gewachsen. Im Gesellschaftlichen, aus dem sich die Menschen weder lösen können, noch dürfen, ist das eigene Glück nicht direkt, sondern durch das Glück der Anderen zu erlangen, eine intentio obliqua.

So ist auch der pekuniäre Gewinn, nach dem unser Handeln strebt, nicht so gut direkt zu erzielen, wie durch das Bestreben, die Mitmenschen glücklich zu machen. Wer unglaublich gute Waren und Dienste offeriert, muss sich um sein Auskommen nicht sorgen.

zuhören

Zuhören ist um Vieles interessanter, als selbst vorzutragen. Zwar stammt der Topos über die Verfertigung der Gedanken beim Sprechen von Kleist und wir dürfen mit der richtigen Betrachtung dieses früh durch die eigene Hand aus dem Leben geschiedenen auch von der Schöpfung und Kreativität beim Selber-Hervorbringen der Rede ausgehen. Aber wer wirklich eine Verbindung zu Anderen herstellt und diese versteht, erfährt mehr Neues und selbst Unerfahrenes.