nebelfelder

Die Grenzen unserer Erfahrungen und Erkenntnisse sind nicht scharf umschrieben. Die Übergänge zum Transzendenten verschieben sich und verlaufen. Mit dem Fortschreiten der Wissenschaften erlebt man die Kartierung ungeahnter Wissensräume und alte Pläne müssen neu gezeichnet werden. Ebenso sind die nichtwissenschaftlichen Erfahrungen der Lebenswelt nicht scharf begrenzt. Ja das Erleben der Zeit beruht auf der Änderung unserer Bewußtseinsinhalte und dem Wechsel der Grauzonen. Wir laufen durch Nebelfelder die sich mal lichten, dann wieder zusammenziehen und fast undurchdringlich erscheinen.

zukunft

Das tätige Leben, die vita activa, spielt in der Gegenwart. Und damit ist auch der alltagssprachliche Sinn von „jetzt“, von unmittelbar erlebter Zeit gegeben. Die subjektive Erfahrung des Gegenwärtigen bestimmt diese Zeitempfindung.

Aus noch dunklen Gründen ist mir ein zu genaues Planen der Zukunft unangenehm. Es lenkt von den Tätigkeiten ab und führt zu Sorgen die dann im Nachhinein doch überflüssig und kraftraubend erscheinen.