nichtung

Nichtung des Nichtigen. Ich meine das praktisch, beispielsweise für Gemeinheiten, Krankheiten, Dummheiten, Ungeschicklichkeiten, Schwächen …, das Alles sollte man nichten. Ein nettes Wort „nichten“, nicht wahr?

ruhe

Ruheständler sind am Anfang froh über das Ende der Berufsarbeit, statistisch gesehen aber schon nach einem halben Jahr unzufriedener als vorher.

Die aufgezwungenen Anstrengungen, Arbeiten, Abenteuer, Gefahren, Herausforderungen erhalten und erweitern die Fähigkeiten und Kräfte. Wer sich darüber beschwert, hat nichts vom Leben als Übung verstanden.

mühen

Nun könnte man sich selbst mit der Frage überlisten, was würde man tun, wenn es wie durch Zauberei völlig mühelos wäre. Und genau das wäre dann auch unter übermenschlichen Anstrengungen durchzuführen.

Und vielleicht gibt es ja doch Zauberei.

ehre

Der Begriff Ehre ist altmodisch. Modernes Leben verbindet sich nicht mehr mit dem, was früher Dreh- und Angelpunkt war. Wenn man vor einem modernen Menschen, töricht genug, von Ehre sprechen würde, erntete man einen leicht befremdeten Blick und herablassend beschwichtigende Zustimmung für das nicht auf der Höhe der Zeit Befindliche.

Jedoch wäre es ethisch weit besser die persönliche Ehre, die Ehre der Frau, der Familie, des Berufes (einen „Job“ gibt es im Hinblich auf die Berufsehre nicht), die Ehre der Sippe, der Landsmannschaft, der Nation und der Menschheit hoch zu halten und bedingungslos zu verteidigen.

jagd

Tiere jagen Tiere und Menschen jagen Tiere. Wenn das natürlich und anständig geschieht, ist es gut. Widerwärtig ist dagegen die Massenhaltung von Tier und Mensch zur profitablen Vernutzung. Man schaue sich die frei lebende Wildsau an und das Stallschwein, das in seinem Leben niemals die Sonne sieht. Und bei den Menschen sollte man einen Schweißladen in Billiglohnländern betrachten.