Leben, Religion
Geschmückt, geschminkt und aufgebrezelt und gerüscht möchte man auf die eigene Schönheit hinweisen. Und zugleich zeigt man sich selbst offenkundig nicht allzu überzeugt von den eigenen Vorzügen.
Wer sich aber durch Verstecken, Verbergen, Verschleiern und sein Licht unter den Scheffel stellen, interessant zu machen versucht, dem scheint es ebenso an Selbstwertgefühl zu mangeln.
Das Selbstgewisse ist der fremden Achtung und Aufmerksamkeit gegenüber ein wenig gleichgültig. Es kehrt sich nicht heraus, versteckt sich aber auch nicht. Es ist, wie es ist. Es hat somit etwas Göttliches, etwas von dem alten Gott der Juden, dem ich bin, der ich bin. Jahwe leitet sich von הוה h-w-h ab, was dasselbe sein soll wie היה h-j-h ’sein‘, und wird Ex 3,14 ausgelegt als אהיה אשר אהיה ähjäh ašär ähjäh ‚Ich werde sein, der ich sein werde‘ [+].
Erziehung, Leben
Marcel Reich–Ranicki habe ich führer in der FAZ immer gerne gelesen und mich über jeden Artikel gefreut.
Seine TV-Shows fand ich dann eher idiosynkratisch und in letzter Zeit, seit einigen Jahren, habe ich ohnehin wieder ganz auf den Fernseher verzichtet.
In der FAZ können aber Leser dem hochbetagten Kritiker Fragen stellen und er antwortet darauf teils recht launig. Auf die Frage, warum er so gut schreibe, antwortet er, dass er sich sehr viel Mühe gebe.
Das ist der wesentliche Punkt. Wer meint, das Schreiben sei leicht und keine besondere Anstrengung, sollte gar nicht erst anfangen.
Platon fasste den ersten Satz der Politeia in zahllosen Varianten ab. Und Cicero verglich schreiben mit sterben – scribens est mortuus.
Chandler schloss sich in seinem Zimmer ein und rollte sich auf dem Boden und viele andere gingen auch in Klausur. Luther wurde auf der Wartburg sogar vom Leibhaftigen besucht während er schrieb.
Erziehung, Evolution, Leben, Ökonomie, praktische Philosophie
Viel weniger sind es, als noch vor 20 Jahren. In manchen, besonders den mitteldeutschen, Bundesländern hat sich die Zahl in diesem Zeitraum halbiert.
Das war aber im Grunde schon vor 6 Jahren abzusehen und in weiteren 6 Jahren wird es noch schlechter, da die Geburtenzahlen absolut weiter zurückgehen.
Die Frauen, gerade die intelligenten, leistungsfähigen und leistungsbereiten werden von ihrer Karriere beansprucht. Sie stehen, dank der Gleichberechtigung, in einem harten und kalten Wettbewerb mit den Männern. So opfert man die besten Jahre auf dem Altar des Kapitals, das sich über ein größeres und qualifizierteres Angebot an Arbeitkräften freut.
Die aussterbende Bevölkerung, die demographische Kapitulation der Industrieländer, sind den Wächtern und hohen Priestern der Profitraten gleichgültig. Sie sind im Wettbewerb zu kurzfristigen Erfolgen gezwungen. Würden sie anders denken, verschwänden sie als Opfer eines gnadenlosen Konkurrenzkampfes.
Eine persönliche, moralische Schuld ist hier nicht auszumachen. Es herrschen in der Tat Systemzwänge, die sich durch den internationalen Wettbewerb der Arbeitskräfte noch verstärken.
Also holt man, zu einer einschmeichelnden Begleitmusik von Gleichberechtigung und Emanzipation, die tüchtigsten Frauen in den Arbeitsmarkt und trocknet somit die Quelle eines klugen und starken Nachwuchses aus.
Die Politik ist jetzt noch williger Erfüllungsgehilfe der wirklich Mächtigen.
Eine Lösung des Problems könnte in einer nicht nur scheinbaren Volksherrschaft, einer echten Demokratie bestehen, im Gegensatz zur gegenwärtigen Herrschaft des Kapitals (gr. Δημοκρατία, von δήμος [démos], „Volk“, und κρατία [kratía], „Herrschaft“ – nach Wikipedia). Zur echten Demokratie gehört auch das Kinderwahlrecht, denn Kinder sind ein Teil des Volkes, bezogen auf die weitere Zukunft sogar der wichtigste.
Wie lange aber wird man aussterbende Länder zu Gunsten des Profites einiger Weniger hinnehmen?
Wann werden sich die Menschen von einer Fessel befreien, die zum biologischen, demographischen und sozialen Verfall führt?
Erziehung, Evolution, Gesundheit, Leben, praktische Philosophie
Der Verfall setzt oft schleichend ein, leise und dadurch unbemerkt oder zumindest unterschätzt. Läßt man den Anfängen gewähren, kann es schnell bergab gehen, moralisch, gesellschaftlich, wirtschaftlich, intellektuell und biologisch.
Wir benötigen ein scharfes Sensorium für das Böse.
Es sollte schon in Spuren deutlich von unserem feinen Geschmack bemerkt werden.
Und wir sollten uns nach oben bewegen, um noch sicherer zu sein vor einer schiefen Bahn in die falsch Richtung, nach unten.
Somit ist das Bestreben hin zu mehr Kraft, Gesundheit, Reinheit, Geist, Spiritualität und Wissen, zu Schönheit, Einfachheit und Klarheit. Das Ziel ist immer der Sieg der höheren Kräfte.
Leben
Herr K. sprach öfter mit Geistern. Er litt offensichtlich unter einer Psychose.
Während eines dieser Gespräche fragte er einen Geist nach der Erleuchtung, ob es so etwas denn überhaupt gibt und wie man sie erlangt, wenn es sie gibt.
Der Geist lachte und antwortete, dass es gar kein langer und mühsamer Weg ist.
Es sei so einfach zur Erleuchtung zu kommen, wie ein Lidschlag.
Ein Liedschlag, ein Blinzeln, aber auch nur ein halber Lidschlag, wie das Öffnen der Augen oder aber auch nur das Schließen.
Erziehung, kunstwerke ak, Leben, Ökonomie
ein guter haushaltsplan, der nicht alles auf die schultern der kommenden generationen lädt. hier herrscht nicht der gedanke nur bis zu den nächsten wahlen, und nach uns die sintflut:
