Erziehung
In der Vorfrühlingsluft der länger werdenden Wintertage, die Temeraturen sind noch eisig, die Sonnenstrahlen aber scheinen heller, die Vögel zwitschern aufgeregt, schweifen die Gedanken zurück. Warum hat man in früheren Zeiten nicht mehr geschafft, warum hat man sich nicht hingehockt und durchgehalten, gearbeitet, bis man vom Stuhl gefallen wäre. Man hatte geduldig, entschlossen, mutig, mehr erreicht. Was hätte denn passieren sollen, was wäre einem geschehen, wenn man immer konsequent und tapfer durchgehalten hätte, nie aufgegeben, nie unterbrochen, nie abgelenkt, einfach fleißig, zügig, hartnäckig und planvoll gearbeitet hätte?
Man hätte Schmerzen bekommen, man hätte sich schreiend am Boden gewälzt und wäre röchelnd verendet unter der überwältigenden Last.
Erziehung
Kinder sollten gehorchen lernen. Ein Fehler der häufig begangen wird, ist, die Kinder vor die Wahl zu stellen zwischen Gehorsam und Strafe.
Gehorsam bedeutet aber nicht Wahlfreiheit zwischen Gehorchen und Nichtgehorchen (und Bestraftwerden).
Gehorsam bedeutet, dass man das tun muss was verlangt wird, alternativlos.
Gehorsam ist bedingungslos und ohne Wahlmöglichkeit.
Gehorsam ist eng mit Disziplin und Autorität verknüpft und führt, konsequent in der Erziehung verfolgt, zu disziplinierten Menschen, die sich schließlich auch selbst im Griff haben und selbst Autorität besitzen. So erzieht Gehorsam und gehorchen können zu Selbstdisziplin, Selbstzucht und Freiheit.
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Unausweichlich wurde es angekündigt, nach dem Menschen käme es. Und so wird es sein, dort wo es verkündet wurde.
praktische Philosophie
Die Frage, die die meisten Menschen beschäftigt, ist, wie viel einer verdient. Natürlich verdient man selbst immer zu wenig. Aber die anderen verdienen meistens zu viel.
Spannender jedoch schein mir zu sein, womit man sein Geld verdient. Und hierbei finde ich besonders die Frage interessant, ob jemand für sein Geld arbeitet oder nicht. Es gibt nämlich, besonders bei den ganz armen und den sehr vermögenden Leuten in unserer Gemeinschaft durchaus Geldempfang, ohne dass dafür gearbeitet werden müsste. Das sind so genannte arbeitslose Einkommen. Sie haben, vorausgesetzt ihr Bezieher könnte arbeiten, wenn er wollte, etwas asoziales.
Erst in zweiter Linie interessiert bei den Arbeitseinkommen, wie gut die geleistete Arbeit ist und ob das Verhältnis von Arbeitsleistung und Einkommen stimmt.
Also, um es kurz zu machen, wäre ich für die Abschaffung arbeitsloser Einkommen. Und ich wäre bei den Arbeitseinkommen dafür, sehr genau auf die gerechte Relation von Leistung und Einkommen zu achten. So einfach stelle ich mir das vor.
praktische Philosophie
Das Begonnene, sofern es wirklich bedeutend ist, muss vollständig beendet werden. Der tödlichste Fehler ist es, nicht ganz fertig zu sein, sich nicht absolut sicher ins Ziel begeben zu haben.
Diese Maxime gilt selbstverständlich nur für fundamentale Bewegungen, nicht für Alltägliches, mag es auch noch so dramatisch sein. Im Alltag ist ein Hin-Und-Her, ein Vor-Und-Zurück nicht nur üblich, sondern sinnvoll und nützlich, in der gemeinen Lebenswelt herrschen Halbheiten mit gutem Recht.