kunst
Stärken entwickeln, aber auch in gleichem Maße verstecken. Sich einfältig stellen, wenn man klug wird. Den Zauber nicht zu verstehen vorgeben, wenn man zaubern lernt.
Den Angriff im Dunkeln, unerkannt, unbemerkt auf leisen Sohlen, der Schlag lautlos, unsichtbar und endgültig. Der Abmarsch wieder in absoluter Stille und Unsichtbarkeit. Nicht einmal die Eule schreit.
Erst am Morgen steigt der Nebel. Es tagt, so als wäre nichts gewesen und niemand wird etwas wissen.
Schweigen.
praktische Philosophie
Die U.S.A. produzieren nicht mehr in nennenswertem Umfang exportierbare Güter. Wer wollte noch in den U.S.A. hergestellte Waren kaufen? Die Zeiten des Made in U.S.A. sind vorbei.

Demgegenüber werden heute fleißig Waren von den U.S.A. importiert. Die Auslandsverschuldung wächst ins Unermessliche.
Ein Schuldner ist in einer prekären Lage, wenn er seine Schulden nicht zurückzahlen kann. Ein Ausweg könnte eine Inflation sein. Die Geldpolitik der FED deutet darauf hin.
Eine andere Option wäre das Militär. Auch hier scheinen die U.S.A. enorme Anstrengungen zu unternehmen.
Die Frage wird sein, wie diese untergehende Weltmacht von der Bühne abtritt. Oder, im günstigen Falle, könnte die Frage auch sein, ob diese verblassende Supermacht eine neue partnerschaftliche Rolle finden will und kann.
praktische Philosophie
In der Theorie mag die Rechststaatlichkeit überzeugen. In praxi geht ein gerichtliches Verfahren gegen staatliches Handeln ins Leere. Es tut im Erfolgsfalle kaum jemandem weh. Zahlen muss schließlich der Bürger über die Steuern. Staatsdiener werden selten zur Verantwortung gezogen.
Noch mehr zur Farce gerät die Prüfung der Staatshaushalte durch die Rechnungshöfe. Auch hier hat eine Rüge kam peinliche Konsequenzen für Entscheider.
Leben
Am eigenen Leib kann man im Selbstversuch sozusagen erfahren, was es heißt wörtlich und in übertragener Bedeutung hungrig zu sein. Es ist eine unzufriedene Stimmung, ein Gefühl des Mangels, des Ungenügens und eine Bereitschaft zu Suchen, nach Nahrung und nach anderen Gütern.
Dagegen ist die Befindlichkeit des Satten fröhlich, ausgeglichen, ein wenig träge, er sucht nicht mehr, ist saturiert.
Leben
Homo homini lupus.
Nur fragt sich, ob das alleine den vorstaatlichen Zustand bestimmt, oder ob nicht auch im Staatsgebilde der Mensch wölfisch bliebe. Ja mehr noch könnte man froh sein, wenn der Mensch sich nur wölfisch verhalten würde. Verglichen mit Menschengruppen zeigen sich Wolfsrudel eher „human“.
Denkt man an das, was Menschen sich gegenseitig antun, befällt einen kaltes Grauen. Krieg, Massen- und Völkermord, Folter, Verrat, Niedertracht, Gemeinheit, Lüge und Betrug auf Massenebene, das sind die Massenmedien und der Betrug über das Finanzkapital.
Vielleicht ist es ratsam Menschen mit größter Vorsicht und unter Einhaltung aller sinnvollen Regelwerke, das heißt sehr formal, zu begegnen.