stimmung

Gute Umgangsformen, ein höfliches und freundliches Verhalten, wirken dann unnatürlich, wenn die Stimmung nicht dazu passt.

Wie aber kann die eigene Befindlichkeit gehoben werden?

Ein, vielleicht sogar der Schlüssel sind die somatischen Sensationen. Unterschwellig entscheidet unser Körperempfinden über Gefühle und Stimmungen.

Zugespitzt formuliert sind unsere Stimmungen Körpergefühle.

krieg

Die Theorie des Youth Bulge geht davon aus, dass zum Kriegführen überzählige junge Männer nötig sind. Das wären dann die vierten und fünften Söhne, die in die Schlachten geschickt werden können.

Andererseits herrscht in den entwickelten Industrienationen ein starker Geburtenrückgang und es kann leicht gezeigt werden, dass die ersten und einzigen Söhne nicht in Schlachten geschickt werden sollen. Kriegsparteien mit kinderarmen Bevölkerungen haben somit ein Problem. Die USA erfuhr das schon im Vietnamkrieg und erfährt es heute im Irak- und Afghanistankrieg.

Ein möglicher Ausweg ist die technologische Kriegsführung. Hier werden nicht die jungen Soldaten ins Feuer geschickt, sondern der Angreifer hat so viel Distanz, dass er vom Gegner nicht getroffen werden kann. Gleichzeitig nehmen die Tötungshemmungen ab und der Mord an Zivilisten (Kollateralschäden) funktioniert auf Knopfdruck.

Neben den Fernwaffen und hier besonders der Luftwaffe werden bei der technologischen Kriegsführung die Elektronik, die chemische, biologische und atomare Technik bedeutender – zumindest als Option. Außerdem wird die massenmediale Indoktrination und Kriegspropaganda wichtiger.

crashkurs

Deutschland und andere hochentwickelte Industrienationen, wie Japan oder Italien, fahren gegen die Wand. Die Bevölkerungsentwicklung ist katastrophal. Besonders die intelligenten, leistungsfähigen und leistungsbereiten Frauen haben im Durchschnitt weniger als ein Kind. Für eine bloße Erhaltung der Bevölkerunszahl wären aber mindestens 2,1 Kinder pro Frau  notwendig.

Man kann mit einigem Recht sagen, dass Länder wie Deutschland aufgrund dieser Bevölkerungsentwicklung in eine menschliche, kulturelle, soziale und wirtschaftliche Kathastrophe geraten.

Warum politisch dem nicht entgegengesteuert wird, ist schwer begreiflich. Zumindest sollten die Probleme offen genannt und Lösungswege demokratisch gesucht werden.

Das Finanzkapital ist an Frauen nicht zuerst in ihrer Rolle als Mütter, sondern als Arbeitskräften interessiert. Gerade die hochqualifizierten Frauen verwenden so die Jahre von 18 bis 35 auf ihre Kariere. Eine zumindest kinderreiche Familie ist damit kaum vereinbar. Dagegen drücken die weiblichen Arbeitskräfte die Arbeitskosten und helfen die Profite zu steigern.

Eine Lösung der demographischen Katastrophe durch Einwanderung dürfte aufgrund der drohenden Parallelgesellschaften und der jetzt schon erheblichen Integrationsprobleme ebenso unmöglich sein. Außerdem zeichnet sich die bisherige Migrationspolitik in Deutschland dadurch aus, dass wenig tüchtige Menschen ins Land gelassen werden und die Besten vielfach auswandern.

Deutschland und andere vergleichbare Industrieländer gehen unter. Interessant ist, dass dieses Zugrundegehen zwar offensichtlich ist, aber kaum jemanden zu beunruhigen scheint. Es ist ein Nicht-Hinsehen-Wollen, das einem lahmen Totentanz gleicht. Die Spaßgesellschaft hat ihr letztes Fest, dann ist Schluss. Wer sich dieser Entwicklung entgegenstellen möchte, erfährt keine breite Unterstützung. Der Ernst der Lage wird nicht erkannt und soll auch nicht erkannt werden, das würde die guten Geschäfte der „Heuschrecken“ verderben.

nebelfelder

Die Grenzen unserer Erfahrungen und Erkenntnisse sind nicht scharf umschrieben. Die Übergänge zum Transzendenten verschieben sich und verlaufen. Mit dem Fortschreiten der Wissenschaften erlebt man die Kartierung ungeahnter Wissensräume und alte Pläne müssen neu gezeichnet werden. Ebenso sind die nichtwissenschaftlichen Erfahrungen der Lebenswelt nicht scharf begrenzt. Ja das Erleben der Zeit beruht auf der Änderung unserer Bewußtseinsinhalte und dem Wechsel der Grauzonen. Wir laufen durch Nebelfelder die sich mal lichten, dann wieder zusammenziehen und fast undurchdringlich erscheinen.

zukunft

Das tätige Leben, die vita activa, spielt in der Gegenwart. Und damit ist auch der alltagssprachliche Sinn von „jetzt“, von unmittelbar erlebter Zeit gegeben. Die subjektive Erfahrung des Gegenwärtigen bestimmt diese Zeitempfindung.

Aus noch dunklen Gründen ist mir ein zu genaues Planen der Zukunft unangenehm. Es lenkt von den Tätigkeiten ab und führt zu Sorgen die dann im Nachhinein doch überflüssig und kraftraubend erscheinen.